Schuldverschreibungen - Finanzierung



Schuldverschreibungen sind Wertpapiere, die Forderungsrechte verkörpern. Der Inhaber einer Schuldverschreibung hat rundsätzlich Anspruch auf


Schuldverschreibungen dienen den Emittenten zur Beschaffung von Fremdkapital auf dem Kapitalmarkt. Es sind verbriefte Kredite. Der Gesamtbetrag (Anleihe) wird in Teilbeträge gestückelt und verbrieft, die an Anleger verkauft werden.



Einteilungsmöglichkeiten

Nach Emittenten

Nach Verzinsung

Nach Laufzeit

Nach Rückzahlung

Nach Sitz des Emittenten

Nach der Währung

Darüber hinaus unterscheidet man noch Daueremittenten, z.B. Hypothekenbanken (Pfandbriefe), und Einmalemittenten, z.B. Industrieunternehmen



Ausstattungsmerkmale

Übertragung der Rechte

Schuldverschreibungen können als Inhaberpapiere (Regelfall) oder als Namenspapiere ausgestellt werden; Inhaberpapiere werden durch Einigung + Übergabe übertragen, Namenspapiere durch Einigung + Abtretung + Übergabe



Laufzeit

Laufzeit ist der Zeitraum zwischen Verzinsungsbeginn und der Fälligkeit



Verzinsung
Festzinsanleihen
Variabel verzinste Anleihen
Null-Kupon-Anleihen
Rückzahlung
Gesamtfällige Anleihen
Tilgungsanleihen
Sicherheit

Unter Sicherheit versteht man in diesem Zusammenhang die Sicherstellung der Rückzahlung und der Zinszahlungen. Beides hängt von der Bonität des Emittenten ab, welche sich aus wirtschaftlicher Lage, Finanzkraft und Ertragskraft ergibt



Mündelsicherheit
Deckungsstockfähigkeit
Negativklausel

Schuldverschreibungen der Kreditinstitute

Kreditinstitute emittieren Schuldverschreibungen zur Beschaffung mittel- und langfristiger Mittel zur Refinanzierung ihres Kreditgeschäfts.


eingetragen am: 2006-12-19
zurück zur Kategorie Finanzierung